Deutsch-Österreichisch WörterbuchÖsterreichisch-Deutsch Wörterbuch
Österreichisches WörterbuchDas österreichische Wörterbuch

Schnellverweis

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü

Wortfilter

Kategorie:

Keine Schimpfworte
Nur mit Aussprache
Nur Bucheinträge




iPhone Programme



Dekor Farben



Internet Wetten



Haushaltsbuch



Money Management



Sportwetten



Sportwetten zwischen Benutzern im Internet


Neue Kommentare

Nestroy (zu Flinserl (3)) [ von Koschutnig am 2008-12-03 20:33:39 ]
sagt's: " Da ich's mit dieser Farce nicht kann,
so stimm ich lieber Flinserln an" (Das Mädl aus der Vorstadt)
"Flinserln" hieß auch eine Gedichtsammlung von Johann Gabriel Seidl, 1804-75, dem Dichter des "Gott erhalte.."

(zu aui) [ von clavicula am 2008-12-03 20:28:37 ]
aui kenne ich vor allem aus Tirol. Im Osten wohl eher aufi - auffi.

(zu hinunterspenden) [ von clavicula am 2008-12-03 20:26:48 ]
zum Beispiel bei Werner Schwab: „Man könnte das Geld an die Ärmsten der armen hinunterspenden.“

(zu Geschirrspüler) [ von clavicula am 2008-12-03 20:17:57 ]
bitte verbessert mich, aber als vor kurzem eine Münchnerin ins Studentenheim gezogen ist, hat sie auf "geh schmeiß ma des in den Gschirrspüler" mit "Geschirrspüler? Meinst du die Spülmaschine?" geantwortet. Die hat das wirklich nicht gekannt so.

"knutza" (zu Kutza (Vorarlberg)) [ von Koschutnig am 2008-12-03 20:11:20 ]
ist das was Anständiges? LG

Nur in Österreich (zu Mitvergangenheit) [ von Koschutnig am 2008-12-03 19:59:39 ]
üblich (gewesene) Eindeutschung für das Imperfekt.
"Warum sagte er: hatte? dachte der Leutnant; und erinnerte sich aus der Deutschstunde, dass man so was 'Mitvergangenheit' nannte" (Joseph Roth, Radetzkymarsch)

abblatteln --> ja (zu Oblattln) [ von Siebenstecken am 2008-12-03 19:43:46 ]
Ich ziehe in solchen Fällen das Wörterbuch "Bairisches Deutsch" zurate, das zwar eigentlich nur für Altbayern gedacht ist, jedoch aufgrund der bairisch-österreichischen bzw. ostoberdeutschen Sprachschicht auch für Österreich nützlich ist, weil dort die Wörter in ihrer (ergründeten) schriftstandardsprachlichen Form aufgeführt sind. Ich weiß nicht, welches Wörterbuch in Österreich (abgesehen vom ÖWB) ähnliches leistet.

Gut, dann darf Vorarlberg nicht fehlen! (zu Kutza (Vorarlberg)) [ von Weibi am 2008-12-03 19:40:02 ]
Weil - mit dr Kutza kama gär so schö knutza! Da kommt vielleicht am besten die Verwandtschaft mit der Kutte heraus. lG, Weibi

Herzmanovsky-Orlando (zu Kuchlmensch, das) [ von Koschutnig am 2008-12-03 19:38:40 ]
aus "Der Gaulschreck im Rosengarten":
"Ich hab's von der Erpelstecher Wab'n..., wissen S', die was ehender drittes Kuchelmensch war beim Grafen Kegelvich"

Geschirrspüler (zu Geschirrspüler) [ von Siebenstecken am 2008-12-03 19:35:27 ]
"Geschirrspüler" ist nicht speziell österreichisch. Der Unterschied zumindest in Deutschland ist, dass "Geschirrspüler" in Richtung Umgangssprache geht, während "Geschirrspülmaschine" das förmlichere Wort ist, und "Spülmaschine" eine Kurzform davon.

Aus Nestroy: "Der Unbedeutende": (zu Kridatar) [ von Koschutnig am 2008-12-03 19:28:13 ]
"wer nicht als nobler Kridatar auf seine neugekaufte Villa in d' Schweiz kann fahren, der geht dem Schuster mit a paar Juchtene durch"

"abblatteln" (zu Oblattln) [ von Koschutnig am 2008-12-03 18:36:50 ]
mit diversen Aussprachevarianten (oo-/åb-)kinnat doch als Eintråg hinhauen, oda?

Deutscher Slang hat gesiegt (zu Mathés) [ von Koschutnig am 2008-12-03 18:29:35 ]


Hausmann? (zu Geschirrspüler) [ von Koschutnig am 2008-12-03 18:00:24 ]
Wenn in einem Wort 'spülen' für 'abwaschen' steckt, kann's zumindest der Herkunft nach nicht recht österreichisch sein. Da sind wir im Ösiland doch gründlicher: Spülen allein reicht doch wirklich nicht!

dankscheen hat Recht (zu Fritz) [ von Koschutnig am 2008-12-03 17:29:36 ]
Alle diese Namen auf -z: Fritz,Heinz, Lutz, Götz, wie Hinz und Kunz, sind eigentlich Koseformen zu Friedrich, Heinrich, Ludwig, Gottfried, Konrad und stammen aus dem mitteldeutschen Raum (Harzgegend, Thüringen).
Die Königsnamen Heinrich (niederdeutsch Hinrik) und Konrad werden 1100 - 1300 als Namen so beliebt, dass 'Hinz und Kunz' zu 'jeder beliebige' wird.
Doch woher kamen die einst von Meinl geschluckten "Brüder Kunz"?
Eine solche Firma - Kafferöster! - gibt's noch immer in Olsberg, Westfalen.

Hatscheter Hadschi ? (zu hatschen) [ von Koschutnig am 2008-12-03 15:57:19 ]
Se non è vero, è ben trovato...
aber die nette Geschicht, dass das 'Hatschen' mit der 'Hadsch' zusammenhängt (und damit käm ja auch der Hadschi Halef Omar zu Ehren!) ist tatsächlich nur eine nette Geschichte.
Offenbar gibt's außer Volksetymologie auch eine Journalistenetymologie, die derlei in die Welt setzt oder nachplappert(wie z.B. dass Gründonnerstag von 'greinen' kommt) Denn:
Maria Hornung: "Wörterbuch der Wiener Mundart": "hadschn (hatschen): mühsam, schwerfällig, schlurfend gehen. Bair.-österr. Sonderwort, Herkunft unsicher, evtl. mit 'hutschen' und 'hätscheln' verwandt"
oder - wird ja schon in einem andern Kommentar zitiert -
PeterWehle: "Sprechen Sie Wienerisch?": "hatschen: hinken, schwerfällig gehen, vermutl. lautmalend (vgl. Watschen, Pletschn, Flitschn), beeinflusst von Haxen, mhd. 'hakezen'; vielleicht v. mhd. 'hatsche' = Ente. Allenfalls würd ich mir noch slawischen Einfluss einreden lassen (tschech. 'chodit', kroat. 'hodati': gehen, wandern)
Doch DER STANDARD (Dez. 2007): "Millionen Muslime beginnen Pilgerfahrt Hadsch" - verbindet die Haddj mit dem Hatschen - aber die meisten Pilger ja nicht hatschen, sie fliegen!

4x - Kotzen 2x, Kotzn, Kotze - (zu Kotzen) [ von Koschutnig am 2008-12-03 15:10:57 ]
gibt's das Wort nun
'system' war der erste (1.7.2005):
'dankscheens' Eintrag entspricht am ehesten der gewünschten "offiziellen Schriftform".
Könnte bzw.sollte man das ugs. häufige Endungs-n "Kotze(n) (vgl. 'a Wiesn', 'a Straßn', 'a Seitn', 'a Entn'...) nicht unter "Aussprache" anführen?
Das Wort gibt es auch in versch. Gegenden Deutschlands -'die Kotze/der Kotzen'.
Ein altes Wort: ahd. 'chozzo, chozza'("grobes Wollzeug als Umhang oder Decke")
Verwandt ist 'Kotze' z.B. mit 'Kutte', mit poln. 'koc' (männlich, "Decke"), mit engl. 'coat' (Trenchcoat, Petticoat), mit frz. 'cotte' ("Tunika über der Rüstung")

@JoDo > http://tinyurl.com/5v8hrf
Retti (OeWB) "AT - Kaernten: nicht bekannt als Kotzen, sondern als Kotze"
jedoch: Kärnten ist zwar nicht groß, aber reich an unterschiedlichen Dialekten.

(zu ich stehe auf dich) [ von clavicula am 2008-12-03 11:14:29 ]
Bekannt ja, aber wenn man auf jemanden steht, muss man ihn doch nicht zwangsweise lieben. "Kennst du die neue Trafikantin" - "ja, die schaut gut aus" - "ich steh total auf die"

(zu Schwarzkappler) [ von clavicula am 2008-12-03 10:50:55 ]
Den Eintrag gibt es doch schon!

(zu Infanterieheizung) [ von clavicula am 2008-12-03 10:42:16 ]
"Ist jemandem kalt?" - "Ja, mir" - "Gut, dann schalten wir die Infanterieheizung ein, Habt Acht, rechts um, im Schritt Marsch"

(zu hatschen) [ von clavicula am 2008-12-03 10:12:47 ]
es sollte wohl zumindest in der Aussprache auf "haadschn" hingedeutet werden. wenn man das wort nicht kennt und so liest, dann wird das a wohl kurz ausgesprochen.

Anmelden

E-Mail :

Passwort :

Bilder

Gackerl
Rexglas
Österreichisch Trafik
Österreichische Werbung
Österreichische Werbung

FORUM.NET.COM A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Das deutsch-österreichische WörterbuchÖsterreichisches Wörterbuch


© 2000-2008 Roland Russwurm • MediadatenImpressumAGBOEWB





0.877